Aktuell


09.10.2017

 

Der Herrenwiesenweiher ist vom 16.10.2017-30.10.2017 gesperrt!

Am 30.10 2017 darf erst wieder ab 05:00 Uhr geangelt werden.

 

Der Vorstand


30.09.2017

 

 

Zu sehen sind alle Mannschaften des Vogelbergpokal Angelns.

Unsere ASV-Eisvogel-Mannschaft hat den 2. Platz belegt.

Petri Heil


27.09.2017


11.06.2017

Der diesjährige Angelkönig 2017

Heinrich Kuzca

 

Petri Heil

Der Vorstand


12.04.2017

 

Fuldaer Zeitung

 

Verschmutzer Riedbach: Sämtliches Leben ist verschwunden

SCHLÜCHTERN

Offenbar sind nicht nur mehr als 100 Krebse im Schlüchterner Riedbach verendet, sondern alle Tiere verschwunden, die im vermutlich verschmutzten Abschnitt gelebt hatten. Außerdem handele es sich nicht – wie zunächst von der Polizei berichtet – um amerikanische, sondern um heimische Edelkrebse. Das berichtet Gewässerwart René Berben.

Berben gibt an, dass er nach dem Fund der toten Krebse versuchsweise die Angel ausgeworfen hat – ohne jeglichen Kontakt eines Fisches mit der Rute. „Aus der Vergangenheit weiß ich, dass dieses Stück voll ist mit Forellen und Äschen“, sagt Berben. Nun sei aber von Fischen keine Spur. Auch die Suche nach Larven sei komplett erfolglos geblieben. „Mittags haben wir rund 120 regungslose Edelkrebse eingesammelt“, berichtet der Gewässerwart des Angelsportvereins Eisvogel Birstein-Steinau.

Berben hat zudem einen Verdacht, woher die Verschmutzung gekommen sei. Denn unterhalb eines Abflussrohres sei keinerlei Leben mehr im Gewässer zu finden gewesen außer einem Pferdeegel. Im oberen Verlauf hingegen seien zahlreiche Larven, Bachflohkrebse und Würmer nachgewiesen worden. Besagtes Rohr verschwinde am Hang in der Erde. Laut Berben sei anhand der Beobachtungen darauf zu schließen, dass die verheerende Verunreinigung von dort stammen könnte.

Die Polizei hatte vergangene Woche Proben nehmen lassen, die in diesen Tagen untersucht werden sollen. „Leider ist dies gründlich in die Hose gegangen“, kritisiert Berben den Umstand, dass die Proben auf dem Weg bis nach Hanau ungekühlt gewesen seien. Dies könne die Ergebnisse offenbar verfälschen. Urlaubsbedingt sei die Untersuchung dann erst in dieser Woche möglich, habe Berben erfahren.

Er verweist zudem darauf, dass es sich bei den Krebsen um europäische Edelkrebse handele und nicht um Signalkrebse. Ein Mitarbeiter der Unteren Wasserschutzbehörde soll Berben zufolge in dieser Woche vor Ort klären, ob die Verschmutzung von genanntem Rohr ausging – und falls ja, wie es dazu kommen konnte.